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Runde 8: Sex
Mr. Clubs:
Sex, der: Sex ist essentielle Grundlage der biologischen Fortpflanzung und damit indirekt in jeder Familienerzählung impliziert. Familie im Spiel bietet so die geschickte Option die ohnehin omnipräsente Sexualität der Charaktere einzubeziehen ohne sie affirmativ äußern zu müssen.
Mr. Diamonds:
Sex, der: Voraussetzung für guten Sex ist Fantasie. Sex im Computerspiel verlangt nach mechanischen Eingaben. Die Bewegung eines Steuerknüppels mit Sex in Verbindung zu bringen, ist selbst mit viel Fantasie kaum möglich. Sex im Computerspiel ist bloßer Akt. Mechanik. Schlechter Sex.
Mr. Spades:
Sex, der: Der Sex in Computerspielen bleibt – der scheinbar unendlichen Promiskuität der Spieler und Spielfiguren zum Trotz – folgenlos. Computerspiele sind mit Infertilität gestraft und müssen, um Früchte zu tragen, auf eine In-vitro-Fertilisation zurückgreifen. Sie müssen Geburten im Spieler erzeugen.
Mr. Hearts:
Sex, der: Gibt es im Spiel nicht. Es gibt Sexspiele, es gibt Spiele über Sex und es gibt Spieler die Sex haben. Aber es gibt Sex im Spiel nicht.